Dorfschreiber

Liebe Everswinkler

Wo seid ihr?

Liebe Everswinkler,

es gab gab ein kleines Hin und Her, eh die Dorfschreiber-Webseite funktionierte, die digitale Welt ist kompliziert, ein fehlendes Leerzeichen, schon steht alles Kopf, die 0 und die 1 wissen nicht mehr, was sie tun sollen, dann müssen Fachleute her. Zum Glück gibt es sie. Und wenn es, wie jetzt, funktioniert, freut sich der Mensch.

Ich schreibe für Euch. Worte fehlen mir nicht. Ich schreibe gern. Ich kann und wollte nie etwas anderes. Manchmal werde ich grün vor Ärger, weil Worte widerspenstig  werden können, aber im Großen und Ganzen machen sie mir Freude. Und jetzt seid Ihr dran. Ich würde gern von Euch hören. Ihr dürft alles sagen. Ihr habt Wünsche frei. Es soll rappeln im Blog, es soll hoch hergehen, dafür bin Euer Dorfschreiber, und ich nehme nichts krumm.

Liebhaber des gepflegten Wortes, des Sinns und des Unsinns, Freunde der Literatur, postet, was Euch unter den Nägeln brennt. Falls Covid19 Euch zu schwer auf der Seele liegt, singt, stellt Euch auf Eure Balkone und singt die Ode an die Freude. Ich habe das vorletzte Woche getan. Ich bin  kein Sangeskünstler, aber ich weiß, dass Singen gut tut. Die Hirnforschung sagt, dass Gesang Angst verhindert. Der Gesang ist stärker als Angst. Nicht umsonst singen Kinder, wenn sie in den Keller gehen. In meinem Elternhaus gab es einen Keller mit so düsteren Ecken, dass ich schon zu singen anfing, wenn ich mich der Kellertür näherte. 

So. Es ist Samstag, meine neue Küche (die erste neue Küche meines Lebens) wird heute mittag bezugsfertig, es ist ein schöner Tag, seid vorsichtig, gebt Acht auf Euch und andere, am Ende des Tunnels ist Licht..

Euer Dorfschreiber

PS.: Ich hatte bis vor 5 Jahren nie ein neues Fahrrad, ich hatte nie ein neues Auto, ich hatte nie Schulden.

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