Dorfschreiber

Gedicht über die Abschaffung der Hausaufgaben

Schüler der Klassen 8a/8b der Verbundschule baten mich um ein Gedicht über die Abschaffung der Hausaufgaben.
 

Gedicht
über die Abschaffung von Hausaufgaben

Schule ist ein Wort für Lernen,
einer geht gern hin, ein anderer nicht,
Schule streift den Kern der fernen
Wunder dieser Welt und gibt ihr ein Gesicht.

Doch wozu sind Hausaufgaben,
niemand hat die gern,
nach 'nem langen Schultag
will man sich nur noch vergraben,
daddeln oder man sieht fern.

Seit Jahrzehnten gibt es Diskussionen,
Pädagogen sagen, Hausaufgaben - nein,
andere vertreten andere Optionen,
sagen, Hausaufgaben müssen sein.

Ich bin gegen Hausaufgaben,
wenn die Schüler mitarbeiten,
wenn sie aber keine Böcke haben,
und nur ihre Smartphones reiten,
sollten sie zuhause nacharbeiten.

Hilft ja nix, es sei denn,
ihr habt eine bessere Idee,
Schule ist ein Ort für Träume,
Fragen, und, wie ich das seh,
Vorbereitung für soziale Lebensräume , 
die euch  andere Fragen stellt.

Letztlich ist es eure Wahl,
euer Leben, macht was draus,
wenn ihr keine Lust habt,
wird die Welt egal,
lernt, sonst geh'n die Lichter aus.

Eines müsst ihr nämlich wissen,
ohne Schule seid ihr aufgeschmissen,
wenn ihr alles schludern lasst,
wenn euch Lernen gar nicht passt,
zieht man euch das Fell über die Ohren
und ihr seid verloren.
 

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